Das deutsche Wort für Osteoporose heißt Knochenschwund und bezeichnet ganz gut, was bei diesem Krankheitsbild geschieht. Der Knochen wird porös (durchlässig) und neigt eher zu Brüchen, da er das aufliegende Gewicht irgendwann nicht mehr tragen kann oder Stößen und Stürzen nicht mehr gewachsen ist.
Durch die Ausdünnung beziehungsweise Entkalkung der Knochenstruktur kommt es in den Wirbelkörpern zu kleinsten Brüchen, die zunächst unbemerkt bleiben. Mit der Zeit führen diese Brüche aber zu einer zunehmenden Verformung der Wirbelkörper und damit der Wirbelsäule. Typisch dafür ist ein Rundrücken, auch als Witwenbuckel bezeichnet. Zudem sinken die Wirbelkörper ein, was zu einer Verringerung der Körpergröße führt.
Die Darstellung rechts zeigt die Veränderung der Knochenstruktur in der Vergrößerung.






