Leitbild und Ziele der Hessing Gruppe

Leitbild

Wir stiften Lebensqualität – das ist uns Ziel, Ansporn und Qualitäts-Maßstab gleichermaßen. An erster Stelle steht für uns das Wohl unserer Patientinnen und Patienten, Kundinnen und Kunden. Wir bieten Ihnen eine optimale Versorgungs- und Servicequalität. Dafür basiert unsere medizinische und pflegerische Arbeit stets auf neuesten Erkenntnissen, wir fördern gute Ideen und innovative Prozesse.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource. Wir bilden sie kontinuierlich weiter und arbeiten berufsgruppenübergreifend in Teams zusammen. Die Zukunft unserer Stiftung, ihrer gemeinnützigen Aufgaben und der damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern ist oberstes wirtschaftliches Ziel. Wir arbeiten ressourcenschonend mit dem Ziel, Investitionen zu ermöglichen und unser Gesundheits-Angebot auszubauen.

Strategische Ziele

Das Wohl unserer Patientinnen und Patienten, Kundinnen und Kunden steht an erster Stelle. Ihre Lebensqualität zu verbessern ist das erklärte Ziel unserer Ärzte, Pflegenden, Therapeuten, Handwerker und Verwaltungsmitarbeiter.

Optimale Versorgung ist unser Qualitätsmaßstab in allen Leistungsbereichen. Wir nehmen Kunden- und Patientenwünsche ernst und begegnen ihnen respektvoll und freundlich. Wir wollen beste Leistung – transparent und nachprüfbar.

Wir wollen unsere Leistung in allen Bereichen stetig verbessern. Dazu beziehen wir neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in unsere Arbeit ein und suchen mit einem gezielten Ideenmanagement nach innovativen Verbesserungsmöglichkeiten, sowohl was medizinische Verfahren als auch Prozessoptimierung betrifft. Ziel ist es, in Kooperation mit Industrie und Wissenschaft eine Vorreiterrolle einzunehmen.

Das Wissen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist unsere wichtigste Ressource als Dienstleister. Wir fördern es durch aktive und zielgerichtete Aus-, Fort- und Weiterbildung und Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin darf bei uns Verantwortung übernehmen. Wir arbeiten berufsgruppenübergreifend als Team zusammen.

Wir wollen die Zukunft unserer Stiftung, ihrer gemeinnützigen Aufgaben und der damit verbundenen Arbeitsplätze sichern. Um die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten und den Service für unsere Kundinnen und Kunden zu sichern, ist wirtschaftliches Handeln geboten. Wir optimieren unsere Ressourcen, bauen unser Leistungsspektrum aus und steigern die Effektivität und Effizienz unserer Behandlungsabläufe.

Gewinne gehen in der Hessing Stiftung nicht zu Gunsten von Gesellschaftern, sondern dienen der Entwicklung aller Stiftungsbereiche durch Investitionen und Instandhaltungen, der Finanzierung weiteren Wachstums, das Stabilität sichert und der Verfolgung gemeinnütziger Ziele im Sinne unseres Stifters.

Wir stärken unsere Marktposition und somit den Erhalt der Stiftung durch eine Erweiterung unseres Angebots und unserer Leistungen. Ziel ist selektives Wachstum, um eigene Investitionen zu ermöglichen. Neue Einrichtungen und medizinische Versorgungszentren der Unternehmensgruppe müssen langfristig bestehen und Gewinne erzielen können.

Aus dem Testament Hessings

"Ich, Friedrich Hessing, königlich Bayerischer Hofrat in Göggingen bei Augsburg, setze zu meiner alleinigen Erbin eine Stiftung ein.
Zweck der Stiftung ist die Erhaltung und Fortführung meiner orthopädischen Anstalt in Göggingen und die Erhaltung und Vervollkommnung aller meiner Erfindungen zum Wohle der Hilfs- und Heilungsbedürftigen."...

Im Geiste eines orthopädischen Genies

Die Entstehung der Hessing Stiftung

Seit 150 Jahren ist die von Hofrat Friedrich von Hessing (1838–1918) gegründete ehemalige „orthopädische Heilanstalt“ auf dem Gebiet der Orthopädie tätig. Heute zählt sie zu den führenden Fachkliniken in Deutschland.

1868 gründete Hofrat Friedrich von Hessing seine „Hessing’sche Orthopädische Heilanstalt“ und legte damit den Grundstein für die heutige Hessing Stiftung. Gerade die ersten Jahre seiner beruflichen Tätigkeit als Inhaber einer Orthopädischen Heilanstalt waren von vielen Schwierigkeiten geprägt. Als medizinischer Autodidakt – Hessing hatte niemals eine medizinische Fakultät besucht – sah er sich heftiger Kritik seitens der etablierten Medizin ausgesetzt. Es bedurfte großer Tatkraft und Hartnäckigkeit, diese Widerstände zu überwinden. Sein Erfolg gab ihm letztendlich Recht.

 

Wegweisende Erfindungen

Der von Hofrat von Hessing entwickelte „Schienenhülsenapparat“ sowie seine Erfindungen zur Behandlung von Kriegsopfern verhalfen ihm zu spektakulären Therapieerfolgen, die den Ruf der Hessing’schen Heilanstalt sogar weit über die Grenzen Deutschlands hinaus trugen. Bis 1903 wurden mehr als 60.000 Patienten in Göggingen versorgt, darunter auch Angehörige des europäischen Hochadels. Die Heilanstalt hat sich in dieser Zeit zu einem weitläufigen Unternehmen mit Bettenhaus, Behandlungsräumen, Schlosserei, Drechslerei, Schreinerei und Spenglerei entwickelt. Um das leibliche Wohl kümmerte sich eine eigene Landwirtschaft. Für Unterhaltung und Zerstreuung sorgten Garten- und Parkanlagen, Säulengänge, Arkaden und Musikpavillons sowie eine Anstaltskirche. Sogar ein eigenes Theater wurde errichtet, das heute den Ruf eines Kulturdenkmals von europäischem Rang genießt.

Hessing’s unternehmerischer Tatendrang beschränkte sich nicht nur auf Augsburg – ähnliche Anlagen wie in Göggingen entstanden schließlich auch in Wildbad bei Rothenburg, Bad Kissingen und Bad Reichenhall. Zeit seines Lebens widmete sich Hofrat Friedrich von Hessing der Orthopädie – und dies stets zum Wohle seiner Patienten. Auch nach seinem Tod sollte sein Lebenswerk fortbestehen. Durch die Errichtung einer Stiftung wurden die Bedingungen geschaffen, „die Anstalt zu erhalten und fortzuführen, zum Wohle der Heil- und Hilfsbedürftigen“, so der Stiftungszweck. Ein Vermächtnis, dem die Hessing Stiftung bis heute gerecht wird.

Friedrich von Hessing

Friedrich von Hessing gilt heute als einer der wichtigsten Wegbereiter der modernen Orthopädie. Erfindungsreichtum und Durchsetzungsvermögen zeichneten ihn aus. Vielfach wurde er als „mechanisches Genie“ seiner Zeit bezeichnet. Er legte den Grundstein für die Hessing Stiftung, die heute aus vielfältigen Unternehmensbereichen besteht.

Biographie
1838

Geburt Friedrich Hessing

1858

Ausbildung zum Orgelbauschreiner

1868

Bewilligung zur Errichtung einer Heilanstalt

1887

Errichtung der „Neuen Heilanstalt“ in Göggingen

1894

Ankauf des Wildbades bei Rothenburg

1899

Behandlung von Kaiserin Victoria wegen Knöchelbruchs

1900

Pacht des Staatsbades Bad Kissingen

1906

Besuch des Bayerischen Landtages

1907

Ernennung zum Hofrat

1908

Errichtung des Denkmales

1913

Erhebung in den Adelsstand

1918

Tod des Hofrats Friedrich von Hessing und Gründung der Stiftung per Testament

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